hokkaido obon

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sommerurlaub obon
los geht’s! auto gepackt, garagenschlüssel verlegt, mit 3 stunde verspätung los gekommen. und wir fahren in die ungewissheit, ob wir überhaupt einen platz auf der fähre nach hokkaido bekommen. uns den rastplatz mit 100 anderen japanern geteilt, die gerne mit laufendem motor schlafen und am morgen den eigenen tank leer gefahren, keine tankstelle auf der strecke. der urlaub startet etwas chaotisch 😲

hokkaido road trip #part1
am ende hat doch noch alles geklappt! mit mehr glück als verstand noch einen platz auf der fähre bekommen! ab jetzt wird alles vorab gebucht…
nach 4 stunden schifffahrt konnten wir dann den road trip starten. die süd-ost küste entlang bis nach noboribetsu. hier gibt es jede menge heiße quellen und natürliche onsen. nach einem heißen fußbad und der besichtigung des hell-valleys ging die tour weiter richtung osten. scheinbar soll es hier den ein oder anderen surfer strand geben. kurz bevor wir aufgeben wollten, dann in haamatsuma den perfekten strand für den van gefunden, bis zum wasser vor gefahren und heute morgen mit meerblick aufgewacht…
hokkaido ist doch ganz anderes als die hauptinsel! weniger menschen, städte und verkehr. damit auch seltener supermärkte und tankstellen. planung ist also wichtig! kostenlose camping möglichkeiten findet man fast überall, meistens mit dusche&wc und falls doch mal nix kommt haben sogar die rastplätze oft nach hinten gelagerte parkplätze, die sich für eine nacht umfunktionieren lassen. sehr schön hier, auch im sommer!

hokkaido road trip #part2
nächster stop: akan national park! mit einer 5 stunden wanderung auf einen vulkan gestartet und waren fast so gut ausgerüstet wie die japaner. eine kuhglocke gegen die braunbären. wir haben übrigens keinen gesehen (und ich bin froh darüber). mal einen richtig urigen onsen (heißes bad) am fuß des bergs besucht. diesmal hab ich auch tape mitgenommen, um mein tatoo abzukleben 😜.
hatten wunderschöne landschaften ganz für uns alleine, und als wir am nächsten tag im überfüllten shiretoko national park angekommen sind, haben wir kurzerhand entschlossen den “most remote place of japan” auszulassen. somit ein zwischenstopp am cape ohonku – irgendwo im nirgendwo …
dummerweise wurden wir dann nachts aus dem schlaf gerissen, weil der parkplatz wohl ein paar auto-driftern dazu dient, sich ihre reifen runter zu fahren. ungemütlich!

hokkaido road trip #part3
wieder daheim! das wetter hat sich gegen uns verbündet und es hat tagelang geregnet und gewittert. somit sind einige tage in den bergen wörtlich ins wasser gefallen. planänderung!
einen netten campingplatz in der nähe von ashi betsu gefunden. auch mal schön auf einem so kitschig angelegten gelände zu sein. und natürlich erst mal ne ganz ladung wäsche gewaschen! bis auf kurze MTB touren war aber dank des wetters nichts möglich und somit hab ich in 2 tagen dann 2 bücher niedergemacht.
ein tag in sapporo hat gezeigt, dass die stadt sehr überschaubar ist und der lonely planet, wie so oft, ziemlich dämliche tipps gibt. aber wenn man mal da ist, kann man natürlich den botanischen garten und das biermuseum angucken…
kleiner tipp am rande für hokkaido: lamm (dschingis khan art) und lokales softeis essen!! lecker!
was nun? immer noch regen in den bergen, züge fallen wegen brücken schäden aus und es ist kein ende in sicht. wir sind dann an der küste entlang gefahren und haben uns otaru (laut lonely planet: das venedig von japan) angeschaut und noch ein paar nette strände gefunden. sogar die sonne haben wir für ein paar stunden getroffen.
ganz zum schluss, weils so schön war und weil unsere fähre in der nähe abfuhr, zurück zum haamatsuma strand gefahren. hier kann man immerhin beim regen auch surfen.
beim abendlichen grillen am strand hatten wir dann einen ungebeten gast. reineke fuchs wollte den grill einfach nicht aus den augen lassen und ist uns auf die pelle gerückt, trotz saschas herumgewedel und gerenne mit einer fackel. also scheint auch das gerücht zu stimmen: tollwütige füchse sind in hokkaido scheinbar ein problem. ich bin nur froh dass es nicht der braunbär war!
nach 18 stunden mit der fähre, die wir uns beide etwas spektakulärer vorgestellt hatten, nun zu hause angekommen. mit einem riesen berg wäsche vor mir und einem camper van der dringend ner grundreinigung bedarf! schön wars!! hokkaido im sommer kann man nur empfehlen und eigentlich regnet es wohl auch nicht so viel…

hokkaido road trip
started our road trip to hokkaido – as always it started a little bit chaotic, because we lost the parking key, almost stopped because we were running out of gas on our way to aomori. at the ferry port we were really lucky to get a place on the ferry because, even it was only the short distance ferry, it was already overbooked. lessons learned: book everything in advance! really everything. It’s japan and ist seems everybody is doing it like that …

in the end everything has worked out!
after 4 hours by ferry to hakodate we could start the road trip along the south-east coast to noboribetsu. here you can find a lot of hot springs and natural onsen. we went eastwards. apparently there should be some surf beaches and just before we wanted to give up, we found the perfect camping beach in haamatsuma, drove up close to the water and woke up with a sea view this morning …
hokkaido is quite different to the main island! less people, cities and traffic. thus rarely supermarkets and gas stations. a lot of free camping opportunities can be found, and even if nothing comes up the resting areas close to the highways can be used for one night.

next stop: akan national park! during our hike up to mt meakan we were almost as well equipped as the japanese. a cowbell against the brown bears, which we did not see (and I’m happy about it). we visited a really old school onsen (hot bath) close to lake onneto afterwards. this time I brought tape to hide my tatoo.
we almost had this beautiful landscapes all for ourselves, and when we arrived at the crowded shiretoko national park the next day, we immediatly decided to skip the “most remote place of japan”. therefore a short stopover at cape ohonku – somewhere in nowhere … our night was very short because we woke up due to some young guys drifting their cars on the parking area (scary!)

the weather is against us, it has been raining for days. the days in the mountains literally dropped into water. change of plan! found a nice camp site near ashi betsu, where only some short MTB tours were possible, thanks to the weather.
a day in sapporo has shown, the city is very manageable and the lonely planet, as so often, gives pretty stupid tips. but as we were here already, we checked out the botanical garden and the beer museum …
one tip for hokkaido: try the lamb (genghis khan) and local soft ice cream! delicious!
now what? it was still raining, so we drove along the coast, visited otaru (according to lonely planet: the venice of japan) and found some nice beaches. we even saw the sun for a few hours.
at the end we drove back to the haamatsuma beach. at least here you can surf while it is raining. during an evening barbecue at we had an uninvited guest. reineke fox wanted the the meat, despite saschas running around with a torch. so the rumour seems to be true: rabid foxes are apparently a problem in hokkaido. i’m just glad, it wasn’t the brown bear!
after 18 hours with the ferry, we had both imagined something more spectacular, now arrived at home…
hokkaido in the summer was fun and really is worth a trip because it is completely different to the main island, and usually it is not raining that much in summer!

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